“Biomechanics is the science that examines forces acting upon and within a biological structure and effects produced by such forces.” (Nigg, B.M., Herzog, W.: Biomechanics of the musculo-skeletel system, Midsomer Norton, Avon, 1994, S.2)
Die sportwissenschaftliche Disziplin Biomechanik beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Kräften zwischen Mensch und Material.
Bezogen auf den Radsport untersucht die Biomechanik die Kräfte, die innerhalb und außerhalb des Fahrers auf seinem Rad wirken. Hierbei sind zwei Aspekte der Kraft von Bedeutung: Die extern wirkende Gewichtskraft ist vorrangig unter Belastungsaspekten relevant, während die internen Muskelkräfte (insbesondere der unteren Extremität) für die Vortriebsbewegung verantwortlich sind.
Generell wirken im Radsport an drei Kontaktstellen Kräfte zwischen dem Sportler und dem Rad. Diese sind die Sitzfläche, die Pedalen und der Lenker. Dabei sind die Kontaktpunkte Sattel und Lenker unter Belastungsaspekten sowie die Verbindung zwischen Fuß und Pedale unter dem Aspekt der sportlichen Leistung interessant. Dieses soll in den folgenden Abschnitten näher erläutert werden.